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Heilpflanzen und Heilkräuter

Wirkung: Heilpflanzen Heilwirkungen

Eine ganze Reihe von wirksamen Medikamenten stammen aus Pflanzen oder wurden aus pflanzlichen Stoffen weiterentwickelt. Diese genau untersuchten und als reiner Stoff dargestellten Pflanzeninhaltsstoffe werden von der Medizin benutzt, da ihre medizinische Wirksamkeit nachgewiesen ist. Das Pflanzenreich besitzt extrem starke Gifte, die in entsprechenden Verdünnungen und teilweise als chemisch veredelte Stoffe insbesondere bei Herzbeschwerden und als Narkotika in der evidenzbasierten Medizin Verwendung finden, beispielsweise der Rote Fingerhut mit seinen Herzglykosiden sowie der Schlafmohn beziehungsweise dessen Opiate. Zu großen Teilen werden Pflanzen auch als unterstützende Therapeutika eingesetzt.

Ein Problem bezüglich der Wirkung von Heilpflanzen ist, dass sie zumeist eine Vielzahl von Stoffen enthalten, die unterschiedliche, auch entgegengesetzte, Effekte haben können. So kann ein und dieselbe Pflanze durchaus sowohl krebsvorbeugende als auch kanzerogene chemische Verbindungen produzieren. Ein weiterer Nachteil gegenüber synthetisch hergestellten Medikamenten ist, dass der Wirkstoffgehalt aufgrund klimatischer, regionaler und verarbeitungsbedingter Umstände schwer zu standardisieren ist. So gibt es mitunter zwischen verschiedenen Herstellern und auch einzelnen Chargen eines Produktes starke Schwankungen in Dosis und Galenik. Drogen die in Apotheken erhältlich sind, müssen allerdings den strengen Bestimmungen des jeweiligen staatlichen Arzneibuches (Deutsches Arzneibuch …) entsprechen. Ihr Gehalt an Wirkstoffen ist also sichergestellt.

Dementsprechend bemühen sich die Züchter oft, soweit der oder die Wirkstoffe einer Heilpflanze bekannt sind, auf einen hohen Wirkstoffgehalt hin zu züchten. Für eine Reihe von pflanzlichen Medikamenten sind Mindestwirkstoffgehalte oder Bandbreiten vorgeschrieben oder vom Hersteller garantiert. (Zum Beispiel für ein Kamillekonzentrat: normiert auf 50 mg Levomenol, standardisiert auf 150-300 mg ätherisches Öl und 150-300 mg Apigenin-7-glucosid je 100 g Auszug.)

Einige traditionelle Heilpflanzen sind wegen erkannter schwerer Nebenwirkungen aus dem Arzneibuch ausgeschieden worden. Viele sind wirkungslos. Einige wirken, sind aber durch besser wirksame synthetische Medikamente überholt. Teilweise kann auf sie aber bei individueller Unverträglichkeit des synthetischen Medikaments zurückgegriffen werden. Bei vielen ist Wirksamkeit noch nicht untersucht, weil niemand ein kommerzielles Interesse daran hat und auch staatlich alimentierte Forscher vielfach ohne zusätzlichen Anreiz durch Geldzahlungen der Pharmabranche nicht forschen.

Bei einigen Heilpflanzen liegen aber inzwischen durch einwandfreie wissenschaftliche Studien Nachweise über Heilwirkungen bei guter Verträglichkeit vor. (Vgl. die Artikel zu den einzelnen Pflanzen.)

Giftige Pflanzen

Giftige PflanzenDiese Liste giftiger Pflanzen enthält Pflanzen, die für den Menschen ganz oder in Bestandteilen schon in kleinen Mengen giftig sind.

Eine Vergiftung kann dadurch eintreten, dass das Pflanzenmaterial durch den Mund in den Verdauungstrakt gelangt. Einige Pflanzen können auch bei Berührung zu Hautirritationen führen. Vergiftungserscheinungen durch Kontakt mit Pflanzensaft sind nur bei wenigen Pflanzen (etwa dem Eisenhut) zu erwarten und äußern sich etwa durch ein lokales Taubheitsgefühl. Es gibt einige wenige Pflanzen, bei denen schon der Hautkontakt zu schweren Vergiftungen führen kann. Beispiele hierfür sind der Ongaonga (Urtica ferox) und der Giftefeu (Poison ivy, Toxicodendron radicans).

Einige giftige Pflanzenteile können nach geeigneter Behandlung (z. B. Abkochen) auch genießbar werden. So sind grüne Bohnen und Holunder in roher Form leicht giftig und führen zu Verdauungsbeschwerden, in gekochtem Zustand jedoch bekömmlich. Etliche Giftpflanzen sind - korrekt dosiert - auch, oder sogar aufgrund des giftigen Wirkstoffes Heilpflanzen.

Das Pflanzen von giftigen Zierpflanzen birgt ein Gesundheitsrisiko. Insbesondere sollten Außenanlagen auf denen Kinder spielen möglichst frei von Giftpflanzen sein. Aber auch angemessener Umgang mit Pflanzen als Erziehungsziel ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor.


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