Ingwer (Zingiber officinale) – Beschreibung: Die Pflanze wird bis über einen Meter hoch. Das schilfartige Gewächs hat lange schmale Blätter und bildet einen Blütenstand mit gelb-roten Blüten.
Der Hauptspross des Ingwers besteht aus einem Rhizom, das in der Erde horizontal wächst. Die Pflanze bildet keine Hauptwurzel, was für Einkeimblättrige (Liliopsida) typisch ist. Die Wurzeln werden sprossbürtig als Adventivwurzeln angelegt.
Der Geruch des Ingwers ist angenehm aromatisch, der Geschmack brennend scharf und würzig. Wesentliche Bestandteile sind dabei ein ätherisches Öl, Harzsäuren und neutrales Harz sowie Gingerol, eine scharf aromatische Substanz.
Inhaltsstoffe: Er enthält ätherisches Öl, Gingerole, Shogaol, Diarylheptanoide. Außerdem enthälten die Wurzeln auch Vitamin C, Zink, Magnesium, Eisen, Calsium, Kalium, Phosphor.
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel.
Ingwer Wirkung und Anwendung
Der Ingwerwurzel enthält einen zähflüssigen Balsam (Oleoresin), der aus ätherischen Ölen und einem Scharfstoffanteil, den Gingerolen und Shoagolen, besteht. Zubereitungen aus dem Ingwerwurzelstock werden antioxidative, antiemetische, entzündungshemmende, sowie anregende Effekte auf die Magensaft-, Speichel- und Gallenbildung sowie die Darmfunktion zugesprochen und daher insbesondere in der asiatischen Alternativmedizin traditionell auch zur Behandlung von Rheuma, Muskelschmerzen oder Erkältung verordnet.
Traditionelle Chinesische Medizin erwähnt die wärmende Wirkung und setzt er als Heilmittel unter anderem gegen Übelkeit und Durchfall ein.
Er regt den Stoffwechsel an und wird deshalb sehr oft zum Abnehmen verwenden. Das macht ihn zu einem guten Diätbegleiter.
Die antiemetische Wirkung von Ingwer scheint durch eine direkte Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt vermittelt zu werden.
Äußerlich angewandt hat er eine reizlindernde Wirkung insbesondere im Bereich von Schleimhäuten und Hautwunden.
Die Wurzel hilft als Tee (Ingwertee) oder Tinktur gegen Appetitlosigkeit und Magenprobleme.
Besonders gegen Übelkeit wirkt Ingwertee sehr gut. Auch vorbeugend gegen die Übelkeit während der Schwangerschaft.
Ingwer wird häufig in der Getränke- und Lebensmittelindustrie und in Küche als Gewürz verwendet.
Heilwirkung: Ingwer wirkt antiemetisch, schleimlösend, entzündungshemmend und hilft bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Husten, Erkältung, Periodenkrämpfe, Blähungen, Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen vor allem bei der Reise- oder Seekrankheit, Magengeschwüren, Kopfschmerzen und Rheuma…
Oleander enthält das herzwirksame Glykosid Oleandrin. Es bewirkt Kopfschmerzen, Übelkeit und Krämpfe in der Stärke des Giftes des roten Fingerhutes. Bei stärkerer Dosierung können Herzrhythmusstörungen und Blockierungen der Erregungsleitung am Herzen auftreten, die zum Herzstillstand führen und tödlich enden können. Manchmal gelangt das Gift bei der Arbeit mit der Pflanze durch kleine Wunden in die Haut und kann Reizungen auslösen. Da die Blätter des Oleander extrem bitter schmecken, ist die Gefahr gering, dass kleine Kinder Oleander im Garten verzehren könnten. Jedoch schreiben schon antike Dichter über die Wirkungen der Pflanze, und im Mittelalter ist der Saft der Pflanze gegen Mäuse und Parasiten verwendet worden. Auch der gelbe Oleander (Thevetia peruviana) gilt als besonders giftig.
Es kann als Tee (Odermennig Tee) innerlich und äusserlich verwendet werden.
Der Olivenbaum wird genutzt: als Nahrungsmittellieferant, durch seine Frucht, die weiterverarbeitet werden kann und als Lebensmittel genutzt wird. Direkt vom Baum ist die Olive jedoch wegen ihrer Bitterkeit kaum genießbar. Sie wird in eine Salzlake eingelegt, die ihr die Bitterstoffe entzieht, in der mediterranen Küche wird sie häufig in Brot, Ragouts, Salaten und Saucen verwendet. Ebenso wird aus ihr das Olivenöl gepresst, das vermutlich bekannteste Speiseöl. Es wird zum Braten und Kochen, aber auch für kosmetische Zwecke, zum Beispiel Hautkreme, verwendet.
Die Art ist eine ausgezeichnete Futterpflanze und wird vom Vieh gern gefressen. In der Pflanzenheilkunde steht der Große Wiesenknopf seit dem Mittelalter in dem Ruf, ein gutes, blutstillendes Mittel zu sein, worauf auch der botanische Name hinweist. Auch die blutrote Farbe der Blütenköpfchen galt gemäß der Signaturenlehre als Zeichen für die blutstillenden Eigenschaften der Pflanze.
Hauptindikation ist die chronische Myokardinsuffizienz im Anfangsstadium und als Folge davon ein zu niedriger