Olive (Olea europaea) – Beschreibung: Der Olivenbaum, auch Echter Ölbaum, ist ein mittelgroßer Baum. Die mächtigen, weit auslaufenden Wurzeln des Olivenbaums reichen bis in eine Tiefe von 6 m. Der Olivenbaum ist eine immergrüne Pflanze, das heißt, er verliert zu keiner Jahreszeit all sein Laub, sondern mehrere Jahre alte Blätter werden jahreszeitunabhängig abgeworfen.
Inhaltsstoffe: Sie enthält Wasser 50 %, Öl 22 %, Zucker 19,1 %, Zellulose 5,8 %, Proteine 1,6 % und Bitterstoffe. 6 Kalorien (118 kcal/100 g) für eine grüne Olive gegenüber 15 Kalorien (294 kcal/100 g) bei einer schwarzen Olive!
Verwendete Pflanzenteile: Früchte, Öl und Blätter.
Wirkung von Olive & Olivenöl und Anwendung
Aus den Oliven wird in der Hauptsache Olivenöl gepresst.
Der Olivenbaum wird genutzt: als Nahrungsmittellieferant, durch seine Frucht, die weiterverarbeitet werden kann und als Lebensmittel genutzt wird. Direkt vom Baum ist die Olive jedoch wegen ihrer Bitterkeit kaum genießbar. Sie wird in eine Salzlake eingelegt, die ihr die Bitterstoffe entzieht, in der mediterranen Küche wird sie häufig in Brot, Ragouts, Salaten und Saucen verwendet. Ebenso wird aus ihr das Olivenöl gepresst, das vermutlich bekannteste Speiseöl. Es wird zum Braten und Kochen, aber auch für kosmetische Zwecke, zum Beispiel Hautkreme, verwendet.
Olive als medizinische Pflanze, speziell wegen seiner Blätter, die einen beruhigenden und schlaffördernden Effekt haben und das Immunsystem stärken sowie den Cholesterinspiegel senken. Das Öl ist gesund wegen des hohen Anteils an einfach ungesättigten Fettsäuren und wirkt sich positiv auf das Herzkreislaufsystem und den Fettstoffwechsel aus und verringert die Gefahr von Diabetes mellitus oder Krebs. Extra natives Olivenöl hat entzündungshemmende Wirkung. Der dafür verantwortliche Wirkstoff heißt Oleocanthal. Das Olivenöl soll einen großen Teil der gesundheitsfördernden Wirkung der sogenannten Kreta-Diät ausmachen.
Olivenöl ist ein wesentliches Element der Mittelmeerküche, wo es als Allzweckfett eingesetzt wird.
Kaltgepresstes Olivenöl galt schon in der Antike als Heilmittel, etwa gegen allerlei Hauterkrankungen äußerlich, oder gegen Entzündungen innerlich.
Heilwirkung: Olive und Olivenöl stärken Immunsystem und helfen bei Hauterkrankungen, Ekzeme, Neurodermitis, Leber stärkend, Verstopfung, Gallensteine, hoher Blutdruck.
Der Ölbaum im Koran: „Allah ist das Licht der Himmel und der Erde. Sein Licht ist gleich einer Nische, in der sich eine Lampe befindet: Die Lampe … Angezündet (wird die Lampe) von einem gesegneten Ölbaum, der weder östlich noch westlich ist, dessen Öl beinahe leuchten würde, auch wenn das Feuer es nicht berührte.“ (Die ungefähre Bedeutung des Al-Qur’an Al-Karim, Sure 24:35 „Das Licht“)
Lein Wirkung und Anwendung: Aus den Samen kann man einen Tee aufbrühen, der eine positive Wirkung auf die Harnsysteme hat.
Die Samen enthalten bis etwa 35 % fettes Öl (z.B. beim “Ölkürbis”), das in manchen Ländern als Speiseöl genutzt wird. Besonders bekannt ist dabei das Kürbiskernöl aus der österreichischen Steiermark.
Die Knoblauchzwiebel enthält neben Speicherkohlenhydraten (insbesondere Fructane) schwefelhaltige Verbindungen wie z. B. das geruchlose Alliin, deren Vorstufen, Gammaglutamylalkylcysteine, ein Addukt mit Thiamin (Allithiamin), Adenosin und Alliin-Lyasen. Diese Enzyme gelangen erst durch Verletzung der Zellen (z. B. beim Zerkleinern) in Kontakt mit Alliin, wobei die Verbindung abgebaut und die eigentlichen Wirkstoffe, Thiosulfinate, Allicin und weitere Folgeprodukte, erst gebildet werden und durch den roten Blutfarbstoff zu Schwefelwasserstoff umgewandelt wird.
Schwarze Johannisbeere Wirkung und Anwendung: Die frischen, zerriebenen Blätter werden zur Behandlung von Insektenstichen und die Blüten der schwarzen Johannisbeere zur Parfümherstellung verwendet.
Die Blätter werden in der Volksmedizin äußerlich zur Linderung bei Hämorrhoiden und bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich angewendet. Innerlich für Blutreinigungskuren und bei Durchfall.
Heidelbeere Wirkung und Anwendung: Heilkundlich wird es gegen Durchfall verwendet und soll fiebersenkend wirken. Heidelbeeren halten sich nicht allzu lange. Getrocknete, reife Beeren lassen sich außerdem heilkundlich gegen Durchfall verwenden. Frische Beeren wirken eher abführend. Die Blätter werden als Heildroge nicht mehr empfohlen, da längere Anwendung zu Vergiftung führen kann.
Verwendete Pflanzenteile: Früchte.
Arzt fern. Der Apfel enthält viel Vitamin C, Provitamin A, Tocopherol und die Vitamine B1, B2, B6. Außerdem enthält der Apfel besonders auch Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor und Natrium. Ein mittelgrosser Apfel enthält 15% des täglichen Bedarfs an Vitamin E und Vitamin C.