Hanf, Cannabis – Beschreibung: Hanf ist eine einjährige, diözische, bedecktsamige krautige Pflanze. Die Blätter sind handförmig zusammengesetzt (palmat), und die Einzelblättchen haben einen gesägten Rand (serrat). Die Anzahl der Blättchen an einem Blatt schwankt: Die ersten Blattpaare haben gewöhnlich nur ein Blättchen, nachfolgende können bis zu 13 haben (gewöhnlich sieben bis neun, je nach Genetik und Umweltbedingungen). Zur oben am Spross stehenden Blüte hin nimmt die Blättchenzahl wieder bis auf ein Einzelblättchen ab. Die Blätter sind im unteren Bereich vorwiegend gegenständig, weiter oben wechselständig.
Hanf Cannabis ist in der Bundesrepublik Deutschland die am häufigsten gebrauchte und gehandelte illegale Droge.
Inhaltsstoffe: Hanf (Cannabis) enthalt Polyketiden, ätherischem Öl und Flavonoiden.
Verwendete Pflanzenteile: Blättern
Hanf Cannabis Wirkung und Anwendung: Die Wirkungen von Hanf – Cannabis können je nach Wirkstoffanteil, körperlicher und psychischer Verfassung, Erfahrung mit der Droge sowie Umfeldbedingungen sehr unterschiedlich sein. In der Regel ist eine gewisse Bewusstseinsverschiebung festzustellen, die assoziatives, sprunghaftes Denken und eine Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses mit sich bringt. Diese Bewusstseinsveränderung kann je nach Bedingungen sehr positive, aber auch sehr negative Empfindungen hervorrufen. Häufige körperliche Effekte sind Mundtrockenheit, Erhöhung des Pulses, Senkung des Blutdrucks und Müdigkeit bzw. Antriebslosigkeit.
Die Cannabis-Pflanze wird seit mindestens 4500 Jahren medizinisch verwendet. Heute wird Cannabis – soweit es die rechtlichen Rahmenbedingungen zulassen – in der evidenzbasierten Medizin und der Alternativmedizin bei vielen Krankheiten eingesetzt. Als Heilmittel oder zur Minderung von Symptomen oder Nebenwirkungen der eigentlichen Behandlung kann es bei Aids, Asthma bronchiale, Epilepsie, Glaukom, Krebs (Nebenwirkungen der Chemotherapie), Migräne, Multipler Sklerose, Morbus Crohn, Atopisches Ekzem, Schmerzzustände, Spastiken und Tourette-Syndrom helfen.
Heilwirkung: Muskel, Epilepsie, Stimmung, Fieber, Aphrodisiakum.
Saat-Hafer Wirkung und Anwendung: Hafer fördert Wachstum, den allgemeinen organischen Aufbau, die Festigkeit der Knochen sowie die Blutbildung. Er wird auch als Kindernährmittel und nach Magen- und Darmoperationen eingesetzt. Die besondere Bekömmlichkeit und leichte Verdaubarkeit von Hafereiweiß und -fett spielen hierbei eine große Rolle.
Enzian Wirkung und Anwendung: Man kann den Enzian als Tee trinken oder als Tinktur einnehmen.
Engelwurz
Blauer Eisenhut wirkt beruhigend und kann bei Herzbeschwerden, Neuralgien, Schmerzen, Erkältung, Bronchitis, Fieber und Gicht hilft.
Zahnenden Kleinkindern gab man übrigens früher die Wurzel zum Kauen; getrocknete Wurzelstücke gelten als die ältesten Hustenbonbons.
Wirkung von Ehrenpreise und Anwendung: Im Medizinischen Bereich wird vorrangig das Kraut genutzt – Herba Veronicae (Syn. Veronicae herba, Herba Betonicae). Das Ehrenpreiskraut wurde in der Volksheilkunde vorrangig bei Erkrankungen und Beschwerden der Atemwege, bei Gicht, Rheuma sowie bei Verdauungsbeschwerden empfohlen. Heute wird er nur noch vereinzelt in Erkältungsteemischungen eingesetzt, wo er eine leichte hustenauswurffördernde Wirkung hat. Äußerlich wird er als Gurgelmittel bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhäute erwähnt. Da zu den Anwendungsbereichen keine oder nur unzureichend fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen, wird von einer Anwendung eher abgeraten.
Seit durch aktuelle Forschungsanstrengungen der Wirkmechanismus entschlüsselt werden konnte, finden Zubereitungen aus Efeublättern wegen ihrer entkrampfenden Eigenschaften verstärkt Verwendung in Mitteln gegen Bronchitis; sie werden gerne in der Kinderheilkunde eingesetzt.
Auch wenn sich im Volksglauben hartnäckig das Gerücht hält, die Früchte seien giftig, ist dies nicht richtig. Allerdings enthalten die Beeren Parasorbinsäure, die zu Magenproblemen führen kann. Durch Kochen wird die Parasorbinsäure zu Sorbinsäure abgebaut, die gut verträglich ist. Gekochte Beeren können daher auch in größeren Mengen gegessen werden. Tatsächlich sind Vogelbeeren aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts (bis zu 100 mg pro 100 g Beeren, das allerdings beim Kochen weitgehend zerstört wird) sehr gesund und waren früher ein wichtiges Mittel gegen Skorbut. Sie enthalten außerdem Provitamin A und Sorbit, einen Zuckeraustauschstoff.
Verwendete Pflanzenteile: Da der Diptam sehr selten ist, ist die Pflanze geschützt und darf daher nicht gesammelt werden.