Löwenzahn Wirkung und Anwendung

Löwenzahn (Taraxacum officinale) – Beschreibung: Der Löwenzahn ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 10 und 30 cm erreicht und in allen Teilen einen weißen Milchsaft enthält.

Inhaltsstoffe: Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Löwenzahns sind Inulin, Cholin, Ascorbinsäure, Nicotinsäure, Retinol, Harze, Triterpene (Taxasterolderivate), ein hoher Kaliumgehalt sowie die Bitterstoffe Taraxacin, Taraxacerin, Taraxasterol und Taraxerol. Außerdem enthält er auch Mineralien und Vitamine.

Verwendete Pflanzenteile: Kraut mit Wurzel.

Löwenzahn Wirkung und Anwendung

Die Bitterstoffe, Harze und Triterpene im Milchsaft der Pflanze können beim Verzehr größerer Mengen zu Magen-Darm-Beschwerden mit Bauchschmerzen, Brechreiz und Durchfall führen. Eine kritische Dosis der Giftstoffe im Löwenzahn ist jedoch nicht bekannt.

Der Milchsaft des Löwenzahns wurde früher zur Behandlung von Augenkrankheiten verwendet. In der Volksheilkunde wird er zur so genannten Blutreinigung, bei rheumatischen Erkrankungen und zu deren Vorbeugung, bei Gicht, Ekzemen, Lebererkrankungen und zur Diurese angewendet.

Wie beim Schöllkraut wurde der Milchsaft auch zur Behandlung von Warzen gebraucht. Heutzutage wird die Pflanze auch zur Aktivierung des Stoffwechsels verwandt. Sie regt die Bildung von Magensaft und Galle an und fördert die Ausscheidung über Leber und Niere.

Aus den Blättern dieser Pflanze kann man nämlich einen Löwenzahnsalat oder Löwenzahntee zubereiten. Der Löwenzahnhonig wird mit Löwenzahnblüten zubereitet.

Löwenzahn Heilwirkung

Löwenzahn wirkt blutbildend, blutreinigend, harntreibend, tonisierend und hilft bei Appetitlosigkeit, Leber- und Nierenleiden, Bronchitis, Husten, Fieber, Frühjahrsmüdigkeit, Magenbeschwerden, Gallebeschwerden, Kopfschmerzen, Augenschmerzen, Rheuma, Gicht, Verstopfung, Hämorrhoiden, Allergien, Pickel, Ekzem, Warzen.