Kornblume Wirkung und Anwendung

Kornblume (Centaurea cyanus) – Beschreibung: Sie ist eine einjährige, krautige Pflanze, die entweder als Samen überwintert, dann im Frühjahr keimt und im Herbst desselben Jahres abstirbt (sommerannuell) oder im Herbst auskeimt, dann als Keimpflänzchen überwintert, im Frühjahr schließlich blüht und danach stirbt (einjährig überwinternd). Die Kornblume wird zwischen 20 und 100 cm hoch.

Inhaltsstoffe: Kornblume enthält Bitterstoffe, Gerbstoff, Protocyanin, Anthocyane, Centaurocyanin, Salze, Flavonglykoside, Schleim, Glykosid, Succinylcanin, Harz.

Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Blütenköpfe, Blütenstand.

Kornblume Wirkung und Anwendung

Durch ihre auffallend hellblauen (cyanen) Blüten hat die Kornblume ihren Artnamen erhalten. Hippokrates, der berühmte griechische Arzt, benutzte den Namen Centaurea für die Kornblume. Er leitet sich möglicherweise vom Centauren Chiron ab, der eine Wunde am Fuße des Helden Achilles geheilt haben soll. Ceres, die römische Göttin der Ernte, trug die Kornblume im Haar. Kornblume Wirkung und AnwendungObwohl ihr keine direkte Heilung nachgewiesen werden kann, benutzt man sie oft gegen Entzündungen, Hautrötungen und Bindehautreizungen. Selten ist sie auch Bestandteil von Kosmetika. Sie ist nicht giftig.

Kornblume kann als Tee, Bäder oder Tinktur verwendet werden.

Heilwirkung

Kornblume wirkt antirheumatisch, appetitanregend, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, tonisierend, zusammenziehend und hilft hauptsächlich bei Hautprobleme, Verdauung und Augenkrankheiten. Außerdem hilft sie auch gegen Akne, Appetitlosigkeit, Augenentzündung, Bindehautentzündung, Bittermittel, Fieber, Gelbsucht, Gicht, Hornhautgeschwüre, Husten, Kopfschmerzen, Kopfschuppen, Leberschwäche, Magenbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Mundschleimhautentzündung, Nierenschwäche, Ödeme, Rheuma, Spinnenbisse, Stärkungsmittel, Verdauungsstörungen, Verstopfung.