Granatapfel – Wirkung, Granatapfelsaft und Gesund

Granatapfel (Punica granatum) – Beschreibung: Der Granatapfel wächst als sommergrüner, kleiner Baum und wird oft als Strauch kultiviert; er erreicht Wuchshöhen bis zu 5 Metern, wird bis zu 3 Meter breit und kann einige hundert Jahre alt werden.

Die apfelähnliche, anfangs grüne, später orangerote Frucht, die als Grenzfall einer Beere anzusehen ist, da das Fruchtfleisch nicht fleischig ist, allerdings auch nicht verholzt, hat einen Durchmesser von bis zu etwa 10 cm und ist durchzogen von vielen Wänden. Dadurch entstehen Kammern, in denen sich zahllose bis zu 15 mm große kantige Samen befinden, die jeweils umgeben sind von einem glasigen, saftig-prallen, tiefrot bis blassrosa gefärbten Samenmantel, der auf Druck leicht zerplatzt. Die Früchte werden in den Monaten September bis Dezember geerntet.

Inhaltsstoffe: Granatäpfel zeichnen sich durch einen hohen Gehalt bioaktiver Inhaltsstoffe aus. Der Granatapfel enthält größere Mengen Flavonoide, Anthocyane, Polyphenole wie Punicalagin, Ellagitannin, Crosmine, Gallussäure oder Ellagsäure mit wichtigen Funktionen für das Zellwachstum, die Zellreifung und die Zellregulation. Er ist reich an Kalium und enthält unter anderem Vitamin C, Kalzium und Eisen.

Verwendete Pflanzenteile: Früchte.

Wirkung von Granatapfel und Gesund

Granatapfel Wirkung: Granatapfel und Granatapfelsaft hilft bei Brustkrebs. Die antioxidative Wirkung des Granatapfels liegt etwa um das 3-4 fache über dem von Rotwein oder Grüntee. Bei den Polyphenolen handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, welche aggressive freie Radikale im Körper unschädlich machen können und damit eine wichtige Schutzfunktion gegenüber verschiedenen Erkrankungen haben.

Granatapfelinhaltsstoffe wirken offenbar ernährungsphysiologisch sehr spezifisch auf verschiedene Zellen und Organe. So können wahrscheinlich bestimmte Zellen gebremst oder eliminiert, andere repariert und wiederum andere vor negativen Einflüssen geschützt werden.

Zahlreiche publizierte Befunde betreffen tierexperimentelle, humanexperimentelle oder klinische Hinweise auf Effekte unter anderem bei Arteriosklerose, Bluthochdruck, Magenerkrankung, bakteriellen Infektionen, viralen Infektionen (HIV-1), Brustkrebs, Prostatakrebs (einschl. Beeinflussung des Anstiegs des prostataspezifischen Antigens PSA), Darmkrebs, Hautkrebs, Lungenkrebs, Diabetes mellitus und Osteoporose.

So reduzierte sich die Dicke der inneren Gefäßwand der Halsschlagader bei Patienten mit Arteriosklerose nach einjähriger Anwendung einer Granatapfelzubereitung um 30 %, während sie in der Kontrollgruppe um 9 % zunahm. Der Blutdruck wurde nach einjähriger Anwendung um 21 % abgesenkt. Granatapfelzubereitungen reduzieren auch die stressinduzierte Myokardischämie bei koronarer Herzkrankheit. In dieser kontrollierten Studie konnte bereits nach drei Monaten eine um 17 % verbesserte Durchblutung des Herzmuskels festgestellt werden. Die Zahl der Angina-Pectoris-Anfälle sank um 50 %.

Im Rahmen verschiedener Studien wurde ein gehemmtes Wachstum von Krebszellen in der Brustdrüse, Lunge, Haut, dem Darm und der Prostata beobachtet.

Im Rahmen eines größeren Forschungsprojekts zeigte sich, dass die Polyphenole des Granatapfels auch eine spezifische antiöstrogene Wirkung besitzen. Granatäpfel könnten einen ernährungsphysiologischen Beitrag zur Vorbeugung gegen Brustkrebs und zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden leisten. Granatapfelzubereitungen wirken zudem auch Entzündungen entgegen, was insbesondere Gelenkbeschwerden bei Arthritis lindern könnte.

Heilwirkung: Granatapfel und Granatapfelsaft hilft bei Brustkrebs, Prostatakrebs und Prostata, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Magenerkrankung, Darmkrebs, Hautkrebs, Lungenkrebs, Diabetes und Herzkrankheiten.

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