Gänseblümchen

Gänseblümchen (Bellis perennis) – Beschreibung: Das Gänseblümchen ist eine ausdauernde krautige Pflanze die Wuchshöhen bis zu 10 Zentimetern erreicht. Die Blätter wachsen in einer dichten Blattrosette. Sie sind spatelförmig bis verkehrt eiförmig oval geformt. Die Blätter sind zwischen einem und sechs Zentimeter lang und von olivgrüner Farbe.

Jede Blattrosette bringt von März bis Oktober ununterbrochen einzelne, gestielte Blütenkörbchen hervor.

Inhaltsstoffe: Die Röhrenblüten enthalten Saponine, ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Inulin, Flavonoide und Schleim. Außerdem wurde in den Blüten, wie bei vielen Asteracae, das Apigenin-7 Glukosid Cosmosiin nachgewiesen.

Verwendete Pflanzenteile: Blätter.

Gänseblümchen Wirkung und Anwendung: Das Gänseblümchen wird gelegentlich als Futterpflanze sowie als Heilpflanze genutzt. Gänseblümchen Wirkung und AnwendungDie Blüten können auch im Salat verwendet werden. Am besten schmecken die jungen Blättchen aus dem Inneren der Rosette. Auch die Blüten sind essbar. Die Knospen sowie die nur halb geöffneten Blüten schmecken angenehm nussartig, die geöffneten Blüten dagegen leicht bitter, wodurch sie sich vorrangig als Salatbeigabe eignen. Sauer eingelegt werden Knospen manchmal als Kapernersatz verwendet.

Bekannt ist die blutreinigende Wirkung des Gänseblümchens, welches traditionell als Heilmittel bei Hauterkrankungen und Leberleiden eingesetzt wird. Wegen der oben genannten Inhaltsstoffe ist es auch entwässernd, als Frühjahrskur und als Rheumamittel geeignet. In der Phytotherapie wird eine Tinktur aus der ganzen Pflanze, einschließlich Wurzel verwendet.

Gänseblümchen kann man wahlweise als Tee, Tinktur oder Frischpflanze anwenden.

Heilwirkung: Gänseblümchen wirkt blutreinigend, blutstillend, harntreibend, krampfstillend, schmerzstillend und hilft bei Appetitlosigkeit, Husten, Erkältungen, Verstopfung, Darmentzündung, Gicht, Rheumatismus, Wassersucht, Ödeme, Nierensteine, Blasensteine, Menstruationsbeschwerden, Weissfluss, Hautkrankheiten und Wunden.