Eberraute

Eberraute (Artemisia abrotanum) – Beschreibung: Die Eberraute ist eine mehrjährige krautige Pflanze. Die mehrjährige Verwandte des Beifusses hat sehr viele, ganz feine Blätter, die an Federn erinnern. Die Blätter sind hellgrün.

Inhaltsstoffe: Eberraute enthält Ätherische Öle, Abrotin, Bitterstoffe und Gerbstoffe.

Verwendete Pflanzenteile: Kraut und Blätter.

Wirkung von Eberraute und Anwendung: Man kann die Blätter der Eberraute als Tee anwenden.

Eberraute enthält ätherisches Öl, Bitter- und Gerbstoffe und soll magenstärkend und verdauungsfördernd sowie wurmtreibend, menstruationsfördernd und antiseptisch wirken. In klarem Schnaps eingelegt soll Eberraute auch gegen Kopfschmerzen helfen.

Eberraute Wirkung und AnwendungAus den frischen jungen Blättern und Trieben der Pflanze werden homöopathische Zubereitungen gewonnen, die nach Feststellung der Kommission D bei Abmagerung und Entwicklungsstörungen der Kinder, chronischen Entzündungen, Hauterkrankungen, Rheumatismus und Gicht eingesetzt werden. Es ist nach William Boericke angezeigt, wenn sich die Beschwerden in kalter Luft verschlechtern und durch Bewegung verbessern.

Eberraute ist heute keine gebräuchliche Gewürzpflanze mehr. Im Mittelalter würzte man damit jedoch fette Speisen – so ähnlich wie wir das mit dem Beifuß, einer der Eberraute verwandten Pflanze, tun. Die Spitzen riechen und schmecken nach Cola, weshalb er auch „Coca-Cola-Strauch“ genannt wird. Wenn man mehr als nur die Spitzen verwendet, schmecken die Blätter bitter. Eberraute ist nicht für Schwangere geeignet.

Heilwirkung: Eberraute wirkt abwehrsteigernd, antibakteriell, beruhigend, harntreibend, krampflösend, tonisierend und hilft bei Husten, Bronchitis, Fieber, Blasenschwäche, Menstruationsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Wechseljahrsbeschwerden, Durchfall, Verdauungsschwäche, Schlafstörungen und Bauchspeicheldrüsenschwäche.