Heilpflanzen und Heilkräuter

Kartoffel: Inhaltsstoffe der Kartoffel und Gesundheit

Kartoffel (Solanum tuberosum): Die Kartoffel ist vor allem aus der Küche bekannt und man findet diese in zahlreichen, verschiedenen Gerichten. Volksmedizinisch wird sie bei Augenschwellungen und Sodbrennen sowie als Schonkost bei Magen-, Darm-, Leber- oder Gallenkrankheiten verwendet. Kartoffeln sind in vielen Ländern ein beliebtes Gemüse und sie ist ein gesundes … Continue reading

Olive & Olivenöl und Gesundheit

Olive (Olea europaea) – Beschreibung: Der Olivenbaum, auch Echter Ölbaum, ist ein mittelgroßer Baum. Die mächtigen, weit auslaufenden Wurzeln des Olivenbaums reichen bis in eine Tiefe von 6 m. Der Olivenbaum ist eine immergrüne Pflanze, das heißt, er verliert zu keiner Jahreszeit all sein Laub, sondern mehrere Jahre alte Blätter … Continue reading

Knoblauch

Knoblauch (Allium sativum) – Beschreibung: Der gewöhnliche Knoblauch ist eine mehrjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 90 cm. Die flachen, bläulich-grünen Laubblätter sind bis zu 15 mm breit. Die Zwiebel ist von einer dünnen, weißen oder rötlichen Hülle umgeben und besteht aus einer Hauptzehe, um die etwa … Continue reading

Kaffee

Kaffee (Coffea arabica) – Beschreibung: Die Pflanze ist ein knapp 8 m hoch wachsender, reich beblätterter Baum. Aus den weißen Blüten bilden sich die Kaffeekirschen, in reifem Zustand meist rot gefärbte Steinfrüchte. Inhaltsstoffe: Die Kaffeebohnen enthalten im Schnitt etwa 1,2% Koffein. Außerdem Mineralstoffe, Eiweiß, Fett, B-Vitamine. Kaffee Kalorien pro Portion: … Continue reading

Ingwer Wirkung und Anwendung, Ingwertee

Ingwer (Zingiber officinale) – Beschreibung: Die Pflanze wird bis über einen Meter hoch. Das schilfartige Gewächs hat lange schmale Blätter und bildet einen Blütenstand mit gelb-roten Blüten. Der Hauptspross des Ingwers besteht aus einem Rhizom, das in der Erde horizontal wächst. Die Pflanze bildet keine Hauptwurzel, was für Einkeimblättrige (Liliopsida) … Continue reading

Gewürze

Unter Gewürzen werden Teile von Pflanzen verstanden, die wegen ihres natürlichen Gehaltes an Geschmacks- und Geruchsstoffen als würzende oder geschmacksgebende Zutaten bei der Zubereitung von Speisen aller Art eingesetzt werden. Salz ist in diesem Sinne kein Gewürz.

Krankheiten und Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.

Heilpflanzen und Wirkungen

In vielen Fällen konnte zwar, auch nach streng wissenschaftlichen Gesichtspunkten, eine entsprechende Heilwirkung nachgewiesen werden, aber in einigen Fällen ist die mögliche Wirkung nicht nachgewiesen beziehungsweise rein spekulativer Natur.

Eine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.

Eine ganze Reihe von wirksamen Medikamenten stammen aus Pflanzen oder wurden aus pflanzlichen Stoffen weiterentwickelt. Diese genau untersuchten und als reiner Stoff dargestellten Pflanzeninhaltsstoffe werden von der Medizin benutzt, da ihre medizinische Wirksamkeit nachgewiesen ist. Das Pflanzenreich besitzt extrem starke Gifte, die in entsprechenden Verdünnungen und teilweise als chemisch veredelte Stoffe insbesondere bei Herzbeschwerden und als Narkotika in der evidenzbasierten Medizin Verwendung finden, beispielsweise der Rote Fingerhut mit seinen Herzglykosiden sowie der Schlafmohn beziehungsweise dessen Opiate. Zu großen Teilen werden Pflanzen auch als unterstützende Therapeutika eingesetzt.

Ein Problem bezüglich der Wirkung von Heilpflanzen ist, dass sie zumeist eine Vielzahl von Stoffen enthalten, die unterschiedliche, auch entgegengesetzte, Effekte haben können. So kann ein und dieselbe Pflanze durchaus sowohl krebsvorbeugende als auch kanzerogene chemische Verbindungen produzieren. Ein weiterer Nachteil gegenüber synthetisch hergestellten Medikamenten ist, dass der Wirkstoffgehalt aufgrund klimatischer, regionaler und verarbeitungsbedingter Umstände schwer zu standardisieren ist. So gibt es mitunter zwischen verschiedenen Herstellern und auch einzelnen Chargen eines Produktes starke Schwankungen in Dosis und Galenik. Drogen die in Apotheken erhältlich sind, müssen allerdings den strengen Bestimmungen des jeweiligen staatlichen Arzneibuches (Deutsches Arzneibuch …) entsprechen. Ihr Gehalt an Wirkstoffen ist also sichergestellt.

Dementsprechend bemühen sich die Züchter oft, soweit der oder die Wirkstoffe einer Heilpflanze bekannt sind, auf einen hohen Wirkstoffgehalt hin zu züchten. Für eine Reihe von pflanzlichen Medikamenten sind Mindestwirkstoffgehalte oder Bandbreiten vorgeschrieben oder vom Hersteller garantiert. (Zum Beispiel für ein Kamillekonzentrat: normiert auf 50 mg Levomenol, standardisiert auf 150-300 mg ätherisches Öl und 150-300 mg Apigenin-7-glucosid je 100 g Auszug.)

Einige traditionelle Heilpflanzen sind wegen erkannter schwerer Nebenwirkungen aus dem Arzneibuch ausgeschieden worden. Viele sind wirkungslos. Einige wirken, sind aber durch besser wirksame synthetische Medikamente überholt. Teilweise kann auf sie aber bei individueller Unverträglichkeit des synthetischen Medikaments zurückgegriffen werden. Bei vielen ist Wirksamkeit noch nicht untersucht, weil niemand ein kommerzielles Interesse daran hat und auch staatlich alimentierte Forscher vielfach ohne zusätzlichen Anreiz durch Geldzahlungen der Pharmabranche nicht forschen.

Bei einigen Heilpflanzen liegen aber inzwischen durch einwandfreie wissenschaftliche Studien Nachweise über Heilwirkungen bei guter Verträglichkeit vor. (Vgl. die Artikel zu den einzelnen Pflanzen.)

Holländische Straße Kassel, Deutschland. Heilpflanzen und Gesundheit